Biofeedback

Der Begriff Biofeedback (altgriechisch bios = Leben und englisch feedback = Rückmeldung) ist seit den späten 60er Jahren bekannt. Beim Biofeedback-Verfahren handelt es sich um eine wissenschaftlich fundierte und international etablierte Methode der Verhaltensmedizin und Verhaltenstherapie, die schon seit vielen Jahren mit großem Erfolg angewendet wird.

Biofeedback ist wie der Blick durch ein Fernrohr. Viele körperliche Vorgänge sind uns nicht bewusst. Biofeedback kann sie sichtbar machen. Mit Hilfe von Biofeedback-Geräten können zum Beispiel über Oberflächen-Elektroden Muskelaktivitäten erfasst und in sicht- und hörbare Signale übersetzt werden. So dargestellt, ist es für den Menschen nun möglich, den Zustand seiner Muskelspannung zu erkennen und sie in die gewünschte Richtung zu verändern. Was beispielhaft für die Muskelaktivität gilt, ist auch auf andere Funktionen wie Atmung, Hauttemperatur, Hautleitfähigkeit, Gehirnaktivität, Blutdruck und Puls anwendbar.

Ziel der Biofeedback-Therapie ist es zu lernen, Körpervorgänge besser wahrzunehmen und gezielt zu beeinflussen und zu regulieren.

Damit fühlen sich Patienten ihren Beschwerden nicht mehr hilflos ausgeliefert sondern können selbst aktiv zur Erhaltung oder Wiederherstellung der eigenen Gesundheit beitragen.

Eine zunehmende Anzahl wissenschaftlicher Studien zeigt, dass Biofeedback die Behandlung von vielen Erkrankungen und Schmerzen wirksam unterstützen kann.