Herzratenvariabilität

Die Herzratenvariabilität (HRV) gibt an, wie sehr die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen schwanken und beschreibt die Fähigkeit eines Organismus, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern.

Bereits die Chinesen vor 1700 Jahren wussten um die Wichtigkeit eines variablen Herzschlages. Kardiologen und Neurologen nutzen die HRV-Messung zur Diagnostik und Beurteilung der diabetischen Neuropathie. In der Geburtshilfe wird die HRV seit langem zur Risikobeurteilung des ungeborenen Lebens eingesetzt.

Viele Menschen glauben, ihr Herz müsse möglichst regelmäßig schlagen. Doch der Abstand zwischen zwei Herzschlägen ist niemals völlig gleich. Ein gesunder Organismus passt die Herzschlagrate ständig an die aktuellen Bedingungen an. Bei körperlicher Belastung oder Stress erhöht sich die Herzfrequenz, bei Entspannung sinkt sie ab. Je größer die Herzratenvariabilität ist, desto belastungsfähiger ist der Organismus. Eine reduzierte Herzratenvariabilität gibt Hinweise auf eine chronische Stressbelastung und hilft Erkrankungen im Frühstadium zu erkennen.

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